Das Wetter ist sonnig und heiß. Das bleibt nicht ohne Wirkung. Da findet man Damen, die sonst eher unerlaubt meine Nerven belästigen, plötzlich sonnig und heiß.
Ich finde, es lohnt sich, die Jahreszeiten aus der Perspektive eines milde resignierten Theaterkritikers zu betrachten, der überrascht fest stellt, dass er immer noch zu begeistern ist. Weniges beeinflusst meine Laune so wie das Wetter. Oder genauer, das Licht.
Ach, Licht.
Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mich, obwohl ich mich zur Zeit in einer eher schattigen Situation befinde, außergewöhnlich, übernatürlich geradezu, gelassen fühle.
Nun bin ich kein Theaterkritiker.
Ich bin Maler und Zeichner.
Was mich sehr beschäftigt zur Zeit: Die Behauptung, nichts sei dem Menschen zugänglich ohne Erzählung. Ich glaube, dass das stimmt. Und das bedeutet, dass statische, bildende Kunst immer narrativ ist. Erst wenn man eine zuvor beschlossene Erzählung in ein Werk zwingt, fliegt einem die Kunst um die Ohren und gerinnt zu Kitsch. Das bedeutet wahrscheinlich, dass man als Zeichner und Maler die Zeichen, die man setzt, als Anker für Erzählung begreifen MUSS, ohne eine Erzählung daran zu hängen. Denn da hängt schon eine.
Aber ich bin noch nicht fertig mit denken.
2010-06-30
Denn da hängt schon eine.
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gerdbrunzema
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11:52
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2010-06-24
Nicht zu empfehlen.
"Im Prinzip ist jede Zeichnung eine Landkarte." Ich weiß, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber man möge doch kurz mal ernst nehmen, was das heißt. Das bedeutet nämlich, dass eine Reihe von Kollisionen, Reibungen und Asynchonitäten im Leben an sich und überhaupt durch Zeichnung strukturiert werden können, dass Lösungen sichtbar und damit möglich werden.
Ich möchte hiermit Zeichnung ausdrücklich nicht als therapeutisches Werkzeug empfehlen, ich halte Rohrschach et al. nur sinnvoll für Leute, die nicht verstehen oder wissen, wie Assoziation funktioniert. Zeichner gehören aus ihrer Tätigkeit heraus nicht zu dieser Gruppe.
Ich möchte nur vorschlagen, Zeichnung zu begreifen als ein valides Navigationsinstrument in fast allen unübersichtlichen Angelegenheiten, UND NICHT NUR ALS KUNSTFORM!!!
Als Kunstform ist sie sehr schwer, sehr selten gute Kunst und IMMER still und leise.Und damit künstlerkarriere-untauglich. Nicht zu empfehlen.
Außer man ist Klarheit interessiert.
Außer man ist an Struktur interessiert.
Außer man ist an Problemen interessiert,
UND man ist an deren Lösungen interessiert.
Außer man ist an Kunst interessiert.
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gerdbrunzema
um
23:17
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2010-06-21
Es wäre schön.
Es geht mir gut. Die Blutwerte und die Werte anderer Körperflüssigkeiten sind normal. Ich habe kein Fieber. Das ist meine Arbeitsdefinition von "gesund".
Ich bin auch kein Hypochonder, der ständig über seinen Körperzustand sinniert.
Das Problem ist aber, das unterhalb der Fieberschwelle seit EINIGER Zeit ein Wunschkonzert am körperlichen Lästigkeiten es für würdig und recht befindet, alle seine Evergreens in Dauerrotation zu spielen.
Es ist ein andauernder Slalom über die Grenze der Arbeitsfähigkeit, den ich weder mir noch anderen, erst recht nicht Kunden oder Arbeitgebern, plausibel machen kann.
Es wäre schön, endete das.
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gerdbrunzema
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11:25
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2010-06-18
Massen.
Wenn einem das eigene Weblog, wo sonst ziemlich sicher nur Leute lesen, die mich irgendwoher kennen, wenn einem also das eigene Weblog wegen einer persönlichen, nicht ganz emotionsfreien Bemerkung von für meine Verhältnisse MASSEN von Leuten überrannt wird, ist das ein bisschen so, als hätte man ein Eckkneipe mit netten Stammgästen, und auf einmal kommt ein ganzes Stadion vorbei und will ein Bier.
Herzlich Willkommen. Ähm.
An dieser Angelegenheit hab ich gemerkt, dass ich die weltweite Erreichbarkeit meines Weblogs erfolgreich verdrängt habe. Ich habe nichts dagegen, dass jeder das hier lesen kann, bin dann aber offensichtlich so was ähnliches wie entsetzt, wenn ich dann merke, dass das im Einzelfall wirklich viele tun. Was natürlich erlaubt ist und willkommen sein soll. Ich finde mich aber merkwürdig unvorbereitet und erwische mich dabei, froh zu sein, dass wahrscheinlich bald nicht mehr so viele hier lesen. Und das ist zweifellos schon irgendwie bescheuert. Ich bin ganz offensichtlich kein soo großer Aufmerksamkeits-Junkie. Ich muss mal wieder über mein Weblog nachdenken, merke ich.
Man bekommt so ein merkwürdiges beklommenes Gefühl von Verantwortung für jedes Komma, dass hier auftaucht.
,
Denn das, was ich hier so schreibe, ist ja weder auf eine große Öffentlichkeit hin konzipiert, noch so zu sagen unabsichtlich für Massen von Leuten interessant. Da bin ich ganz sicher (oder? oder???).
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gerdbrunzema
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12:28
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2010-06-16
Hübsch.
Ich finde, jemand sei hübsch ist ein ziemlich fieses und hinterhältiges Kompliment.
Ich kann mir nicht vorstellen, das jemand oder etwas hübsch sein will. Das ist der Trostpreis aller Komplimente.
Das ist, denke ich, übrigens nicht so mit "nett". (Jaja, die Schwester von Scheiße, jaja, ich weiß. Aber ich wäre lieber die Schwester von Scheiße, als jedem hochqualifiziert vor die Füße zu kotzen, bloß weil ich es kann und ja nicht nett sein darf um dem Verdacht zu entgehen, eventuell doch Scheiße als Schwester zu haben. Das ist nämlich Scheiße, da interessiert die Schwester dann gar nicht mehr.)
Die Beschreibung, nett zu sein im Sinne vom englischen "kind" und nicht "nice" ist ein sehr großes Kompliment.
Denn das ist überhaupt nicht einfach. Überhaupt gar nicht.
PS.: Ich bedaure das häufige Vorkommnis von "Scheiße". Es ging nicht netter.
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gerdbrunzema
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09:55
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2010-06-14
Reichsparteitag.
Da erzählt eine Sportmoderatorin was von Miroslav Kloses innerem Reichsparteitag, und alles, was gerne politisch korrekt sein möchte, heult empört auf.
Wenn jemand in der Nazi-Zeit sagte, etwas wäre für ihn ein innerer Reichsparteitag, dann begab diese Person sich in Lebensgefahr. Das weiß ich zufällig.
Man verspottete damit nämlich den abgrundtief ernst gemeinten Protz, Prunk und Tralala der NS-Parteitage in Nürnberg.
Meine Mama sagt das heute noch. Und die hält sich danach immer den Mund zu. Und zwar nicht, weil sie irgendwas Nazi-verherrlichendes gesagt hätte.
Im Gegenteil.
IM GEGENTEIL, IHR DEPPEN!!!!
Die selbstgefällige, ignorante DÄHÄHÄHÄMLICHKEIT dieser Profi-Skandalöre in der Journaillenschaft von "Die Welt", "Die Welt Kompakt" und ähnlich sorgfältig agierenden Publikatoren hat mich dazu getrieben, diesen höchst unerfreulichen Text zu posten.
Ich bitte das zu entschuldigen, es war nicht vermeidbar.
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gerdbrunzema
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13:12
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2010-06-12
Hornissengebrumme.
Fußballweltmeiterschaftsspielübertragung in einem portugiesischen Cafe.
Hornissengebrumme aus dem Samsungfernseher.
Es ist übrigens ein irres Gefühl an einer portugiesischen Fußballdiskussion teilgenommen zu werden, ohne ein einziges Wort zu verstehen oder sagen zu können.
Es scheint im Portugiesischen nicht notwendig zu sein, dass einer den anderen sprachlich versteht.
Ich habe mich prächtig unterhalten.
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gerdbrunzema
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19:04
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2010-06-09
Von Licht berichten.
Ich hab mir das überlegt.
Ich werde nur noch Licht malen und Licht zeichnen, was das Licht tut und wirkt. Weil, Licht ist Wahrheit und Liebe und Leben und Salz der Erde und ÜBERHAUPT.
Ich werde nicht mehr von Jean Michelle Basquiat träumen, nicht mehr davon träumen, eine Rätselwelt zu schaffen. Nicht mehr davon träumen, sich in eine Beuys-Schamanenartige Zeichensprache zu verbarrikadieren. Nicht mehr von mir berichten.
Von Licht berichten. Nicht von Kerzenkitsch. Oder Neonröhren. Licht. Mehr Licht.
Ich habe mir das überlegt.
Ich werde es versuchen. Und ich werde es sicherlich oft vermasseln.
Aber so ist das halt.
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gerdbrunzema
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10:53
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2010-06-08
Sachen passieren.
Es gibt Sachen, die so passieren, nicht direkt im eigenen Leben, aber in guter Sichtweite, die sind so irrrrre und eigentlich saukomisch und traurig und saukomisch, dass man gar nicht weiß wohin.
Und das sind Sachen, die man, also ich jetzt, ganz sicher und unter keinen Umständen im Internet und so.
Und das ist natürlich frustrierend für alle Beteiligten. Für mich, weil, es ist saukomisch, und für die, die hier lesen (es gibt starke Hinweise, das es welche gibt), weil, es ist ja saukomisch, aber auch traurig.
Deswegen zur Beruhigung mal was ganz anderes. Ich werde hier auf diesem Weblog nichts (oder fast nichts) mehr verlinken. Das wird auf meinem Tumblr-Dings (Hah, da! Ein Link!!) geschehen, dem man "folgen" kann und darf, sowie von dort aus auch auf Twitter (Da! Noch einer!!), d.h. was ich auf Tumblr poste, wird im Normalfall automatisch getwittert.
Also hier schreib ich dann nur noch, oder fast nur noch. Es wird also ein ganz toll fokussiertes Themenblog für Text.
Text jetzt.
Das ganze hat den Vorteil, das es den Anschein macht, es sei alles ordentlich und systematisch.
Und ich habe das DRINGENDE Bedürfnis, diesen Anschein zu erwecken.
Belobigungen und Proteste bitte in die Kommentarabteilung. Dankeschön.
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gerdbrunzema
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13:35
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2010-06-04
Rezeptebloggen.
Eitemperafarbe macht man so: Man nimmt ein Glas, das man fest verschließen kann. Es muss gerade Wände haben, also nicht wie eine Cola-Flasche, sondern eher wie ein Honigglas, und einen flachen Boden. Daran klebt man einen Papierklebebandstreifen vom Boden bis zum Deckel. Dann nimmt man ein bis vier Hühnereier und schägt sie auf und kippt den ganzen Inhalt in das Glas, als wolle man Rührei machen. Dabei darf das Glas höchstens halb voll werden. Dann verschließt man das Glas sehr fest und schüttelt es mindestens drei Minuten. Das ist sehr wichtig und wird häufig unterschätzt. Lässt man es daran mangeln, zerfällt die Emulsion sehr leicht. Nach dem Schütteln markiert man die Flüssigkeitshöhe auf dem Papierklebestreifen, wohlgemerkt die Flüssigkeitshöhe und nicht die Schaumhöhe. Dann markiert man die doppelte Höhe auf dem Papierklebestreifen. Dann die Mitte zwischen den beiden Markierungen. Leinölfirniß ist eine klare braune Flüssigkeit mit sahniger Konsistenz. Man bekommt sie im Baumarkt. Diesen Leinölfirniß kippt man bis zur mittleren der drei Markierungen. Dann verschließt man das Glas wieder und schüttelt nochmal mindestens drei Minuten. Ebenfalls sehr wichtig. Dann nimmt man Dammarharzlösung 1:2. Die bekommt man im Fachhandel oder macht sie sich aus Terpentin und Dammarharzbrocken selber, aber das ist eine andere Geschichte. Die Dammarharzlösung kippt man bis zur obersten Markierung. Dann nochmal mindestens drei Minuten schütteln. Dann ist das Eitemperabindemittel fertig. Man muss es nur noch mit Farbpigmenten verspachteln, dann kann man mit der fertigen Farbmasse malen. Trocknungszeit etwa acht Stunden. Halbdeckend. Mit Wasser verdünnbar.
Ich dachte, das solltet ihr wissen.
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gerdbrunzema
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20:00
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Labels: malerei
Departed.
Ich gucke "Departed". Mit Herrn Dicaprio. Es ist nachts und ich kann wieder super wach bleiben, habe morgen FRÜH viel zu tun und denke mir, das ich gerne meine Ruhe hätte. Also so richtig. Einfach RUHE.
Und das ist nicht gut.
Aber der Film ist gut.
Gute Nacht.
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gerdbrunzema
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00:30
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2010-06-03
Appell.
Frauen!
Frauen, die so ein breites, gürtelartiges Dings um dem Brustkorb kurz unter den Brüsten tragen und damit im Zug von Uelzen nach Hamburg unterwegs sind!
Frauen! Das ist nicht schön!
Mit viel, sehr viel Glück sieht es nach Frühphase Schwangerschaft aus. Oder Kleinkindkleid. Und das ist ein irreführender Eindruck. Meist.
Macht das weg, bitte.
Bitte.
Womit nicht nicht gesagt haben will, das Schwangere unschön sind.
Oh, im Gegenteil. Im Gegenteil.
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gerdbrunzema
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Labels: würde
2010-06-02
Schrittmacher.
"Es war ja ein doppelter Schambeinbruch!" Ihre Augen leuteten leicht, wenn sie das sagte, sie schien eine geheime Freude an dem Wort zu haben.
Sie merkt das feuchtkalte Wetter an ihrem doppelten Schambeinbruch, sagt sie. Sie verkündet das mit leiser Freude, so wie man sie hat, wenn man ein Leid erzählen darf oder eine Schwelle, ein Hindernis überwunden hat.
Ihr Mann bekommt heute einen Schrittmacher, sagt sie.
So kamen wir drauf.
Und ich stehe dann da und bin etwas ratlos. Einen schönen Tag noch, sag ich dann meistens.
Heimlich bewundere ich diese Menschen.
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gerdbrunzema
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Labels: würde
2010-06-01
Wie ist das so?
Erst ist das ein Gefühl wie leichter Hunger. Man könnte ja mal, vielleicht, ja, ja was denn eigentlich?
Dann merkt man, dass man beim zum Beispiel Lesen ständig den Faden verliert, manchmal mehrfach in einer Zeile.
Und den Inhalt vergisst. Sowieso. Wie war das nochmal im Mittelteil?
Dann werden Augen schwer, Kopf noch schwerer. Schwerer. Man wird im Sitzen schwindelig. Man könnte für Jahrzehnte schlafen. Schlafen. Schlafen.
Man hat aber gerade geschlafen.
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gerdbrunzema
um
15:08
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