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Was ein Kind. Immernoch.
Man ist ja gerne mal von der Dame genervt. Oder (was WESENTLICH häufiger vorkommt) man behauptet das dekorativ.
Aber ich sage: Solche Menschen sind sehr selten. Solche Menschen sind sehr hilfreich. Solche Menschen dürfen das.
gerdbrunzema: weblog
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Hallo. Herzlich Willkommen.
Wer torkelt, hat mehr vom Weg.
2009-07-08
Guthmundsdottir.
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gerd
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Labels: photo
2009-07-07
Louis Jenkins.
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Labels: literatur, unglaublich, video
Jooke Schloot.
Jooke Schloot (plattdeutsch: Johann Bach).
Ist gerade dringend notwendig. Und mehr ist dazu nicht zu sagen.
Ich habe genug
#
Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
#
Jesu bleibet meine Freude
#
Wohl mir, dass ich Jesum habe
#
Schwingt freudig euch empor
#
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Labels: musik
2009-07-06
Vik Muniz.
Das ist die beste Lektion über Konzeptkunst, die ich je gesehen habe.
Superunfassbar.
Ich brauche dringend neue Worte der Begeisterung. Menno.
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Labels: kunst, unglaublich, Zeichnung
2009-07-02
Kreisch.
Ralf König steht im Regal zwischen Alexander Kluge und Wolfgang Köppen.
Die kenn ich!! Die kenn ich, die sowas in ihr Weblog schreibt!!
Ich muss das mal eben berühmen:
Ich find das superwunderbar, ich find das superwunderbar, ich find das superwunderbar, ich find das superwunderbar, ich find das superwunderbar, ich find das superwunderbar, ich f
Tja. So berühmte Leute kenn ich.
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Labels: blogs
2009-06-30
Wo denn nun!
Es gäbe grade viel zu zürnen. Über die mittelgroße Politik unserer lieben Familienministerin hier in Deutschland. Über diverse private große und kleine Angelegenheiten. Aber ich habe meinen Zorn abgegeben. Das bearbeitet jetzt jemand anders.
Deshalb möchte ich auf ein wichtiges Thema zu sprechen kommen. Sehr wichtig. Und meiner eigenen Weltfremdheit keinen Schrecken einjagend sondern beruhigend auf sie einflüsternd.
Es treibt mich schon eine ganze Weile die Frage herum, wo Kunst stattfindet. Da ich mich selber der Zeichnung und der Malerei mich verpflichtet fühle und in diesen Techniken schon eine lange Weile versucht wird Kunst zu produzieren, so lange, dass nicht wenige Leute, denen ich professionell begegne, ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass nur in diesen Techniken (und Skulptur) überhaupt Kunst stattfände (ermüdend, das); da ich mich also diesen Disziplinen verpflichtet fühle, treiben mich medientheoretische Fragen, insbesondere das Internet betreffend, durchaus um.
Es ist nämlich wie mit den Kühen für Stadtkinder: Wieviel an Kunst nehmen wir "direkt" wahr? Und vorher: Was ist "direkt".
Ich komm getz ma mit Malerei.
Noch in den späten 80er Jahren des letzten Jahrtausends war es fast unbezahlbar, farbige Abbildungen von Kunstwerken (Malereien in dem Fall) zu publizieren. Kataloge gabs nur für Großereignisse wie die Documenta, und da auch nicht durchgängig, nur wenige Abbildungen waren aus Kostengründen farbig. Und eigentlich waren die nicht farbig, sondern bunt...
Nicht so heute. PDF zu BookStation oder Lulu oder irgendeine andere online-Buchdruckerei, und man bekommt ein anständiges Werksverzeichnis/Katalog/Kunstbuch zurück. Kost zwar was Geld, aber ist bezahlbar.
Webseiten gibt es seit den 90ern. Flickr, picasa, photobucket, etc seit ca 2000. Weblogs, Socialnetworks, Foren, Communitiy unwattnichall gibt es erst seit ein paar Jahren.
Sie alle haben einen Effekt. Man schaut Photos oder Scans von Sachen an, die als Kunst gemeint sind. Diese Photos und Scans sind nicht als Kunst gemeint. Oder doch? Oder wie?
Unterm Strich ist es etwa so häufig, dass man eine reale Kuh sieht, wie man ein reales Gemälde sieht.
Die gesamte Kunsttheorie/Medientheorie/Interpretationsindustrie bezieht sich auf und rechtfertigt sich mit REPRODUKTIONEN von Kunst-gemeinten Dingen. Aber nicht den Dingen selber. Ein minimaler Prozentsatz Leute, die über Vermeer reden, haben die Bilder gesehen und Diskutieren etwa über sie vor Ort. Geht ja auch gar nicht. Da hats die Literatur oder Musik leichter, sie ist ortsunabhängig wahrnehmbar. Man muss nur lesen oder hören. Kunst hat immer einen Ort und kann eigentlich original nur dort wahrgenommen werden und sonst nicht.
Oder doch? Ist es nicht so, dass sich die Kunst und die Diskussion über Kunst sich soweit virtualisiert hat, das der reale Kunstgegenstand nurmehr eine (ok, notwendige) Vorraussetzung, ein Anstoß ist? Etwa so wie ein Filmset für die Filmproduktion notwendig ist, aber nicht etwa als Installationskunst gemeint und wahrgenommen wird.
Ich sehe so viel hypergeniales Zeug im Internet. Genau. Eben. Im Internet. Kaum etwas davon habe ich jemals offline gesehen. Und, hahaha, auch da meist nur als Print-Katalog.
Das Original wird also irrelevant. Oder doch nicht?
Die entscheidende Frage ist: Wo, an welcher Wahrnehmungsstufe konstituiert sich in der Betrachterwahrnehmung das Kunsterleben? Wenn ich das JPG auf der Internetseite auf meinem (nicht farbkalibrierten) Monitor sehe? Im Katalog? Das Bild beim Atelierbesuch? Beim auspacken des Pakets/Briefumschlags? An der Wohnzimmerwand? Im Museum/Kunstverein/in der Galerie?
Das ist insbesondere dann eine entscheidende Frage, wenn man mit dieser Problematik künstlerisch arbeiten will, d.h. nicht die Malerei auf der Leinwand, sondern die Tatsache, das ein JPG-Photo dieses Gemäldes im Internet auf einer Homepage oder (und das ist etwas anderes!!) auf flickr oder in einem Themenforum existiert, soll das kunststiftende Moment sein.
Zumal die reproduzierte Wirklichkeit in Form von Filmen und Photos derart überhand genommen hat, dass man an der Reproduktion als GROSSER Bestandteil der Alltagswahrnehmung überhaupt nicht vorbeigehen kann. Denn ma ehrlich: Wieviel reale Dinge außerhalb von Urlaubssituationen nimmt man wirklich ästhetisch (und damit potenziell als Kunst) wahr? Also nix Fernsehen, Zeitung, Bildbände etc. ? Na?? Nich soo viel, oder?
Im Barock gab es noch den Gegensatz von Naturschönheit und Kunstschönheit. Wir kennen Naturschönheit nur noch im Urlaubsfoto, aber nicht als Alltagserfahrung. Mit einer Außnahme: Street Art, die das urbane reale Leben zum ästhetischen Gegenstand hat. Prompt schaut man sich Häuserwände als ästhetisches, kunstfähiges Phänomen an. So wie "het straatje" von Vermeer...
Und darauf kommt man nur, weil man im Internet Seiten findet, die einem das nahelegen.
So kommt man zu einer extrem verwirrenden Gemengelage, in der einem dann allmählich klar wird, dass sich IM BETRACHTER aus der Mixtur der Verschiedenen reproduzierten Informationen plus eventuellem Realerleben ein Gesamtbild ergibt, dass dann für Kunst (gute oder schlechte) gehalten wird oder nicht. Und Online und Offline spielen sich dabei die Bälle zu, das man nicht weiß wo und wie man dazwischengrätschen soll.
Es ist vielleicht vergleichbar mit dem erleben von Musik, erst im Radio oder Fernsehen oder Myspace, last.fm oder wasauchimmer, dann irgendwann Livekonzert und dann weiß man, ob das nu gut ist oder nicht, und leider funktioniert der Vergleich überhaupt nicht. Denn Musik ist (auch) ein Sozialphänomen, Musik und Literatur nur bedingt, zu Marketingzwecken, aber nicht einfach so aus sich heraus. Mit Kunst als Sozialphänomen fang ich jetzt hier nicht mehr an, weil ich dazu keine Lust habe.
So und was heißt das nun für die gemeine Hausfrau?
Bitte immer selber gucken. Bitte immer so vielfältig wie möglich (oder nötig, je nach Interesse) gucken.
Überhaupt gucken.
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20:10
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2009-06-26
Rundgang der HBK Braunschweig.
In dem Cubus rechts (der Mexikopavillon aus der Expo Hannover, von Gerhard Schröder recycelt) ist die Bibliothek. Das ist nicht die Bibliothek. Darin ist die Bibliothek, in einem kleineren Gebäude im Gebäude.
Der Haupteingang. Man beachte das weiße Schild rechts:
Die Standortkommandantin.
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14:00
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Labels: hochschule, kunst
2009-06-20
Schweres Kreuz, allein zu tragen.
Neulich hab ich mal was über afrikanische Frauen geschrieben. Das ist jetzt vermutlich keine Afrikanerin. Aber das ist trotzdem das, was ich meinte:
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Edith: Was ist das Weblog von Frau Gröner wunderbar. Was ist das Weblog von Frau Gröner wunderbar. Was ist das Weblog von Frau Gröner wunderbar.
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gerd
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22:41
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2009-06-18
China, Iran, Deutschland.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Schande. Schande. Schande.
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gerd
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11:15
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Labels: politik
2009-06-13
Long lost penpal.
Das ist eine Geschichte, die mich umhaute, damals, in schlimmen Tagen, wie weniges, das ich durch Popmusik übermittelt bekommen habe.
Und das ist immernoch so.
Ich meine, dieses wundervolle Lied von "Hello Saferide" schon mal auf diesem Weblog verlinkt zu haben. Ich finds aber nicht wieder.
Ich bin im übrigen im Moment offensichtlich leicht umzuhauen.
Da ist so viel unglaublich gutes Zeug in meinem Internet.
Ich hoffe, in eurem auch.
Hello long lost friend.
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gerd
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21:53
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Labels: musik, unglaublich
2009-06-10
Sachen machen.
Wenn man sich mal überlegt, wie viele Sachen man machen muss, um die Sachen, die man machen will machen zu können, um dann einen Haufen Sachen zu machen, um die Sachen die man EIGENTLICH machen will NICHT zu machen, dann merkt man, dass da irgendwo ein Fehler drin ist.
Und dann sind ein paar Ehrlichkeiten fällig. Und dann sind ein paar Entscheidungen fällig.
Und dann ist schon wieder Miete fällig.
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gerd
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09:48
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2009-06-08
Ron Trent.
Das Bedürfnis nach Besinnungslosigkeit, formerly known as Ekstase, ist gedrosselt durch Verstand und andere Spaßbremsen in unterschiedlich stark ausgeprägter Form, denke ich, in jedem vorhanden.
Und bevor man sich da auf Inhalte aus trüben Quellen einlässt oder man nicht weiß, was gute Quellen sind, dann doch lieber was sinnloses zum Nichtdenken.
Moth/Wolf Cub
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Ron Trent.
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Ähm. Mit trübe Quelle meinte ich nicht die Via-Verlinkungen. Ich meinte das eher ideen- und ideologietechnisch.
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gerd
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09:53
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Labels: musik
2009-06-07
Jugendherberge.
Meine Kleine: "Ich war schon mal in der Jugendherberge, und das war gar nicht in Hamburg."
Ich: "Wo war das denn?"
Meine Kleine: "In der nähe von Kühen."
Sie meint vermutlich die Ferien auf dem Bauernhof letztes Jahr. Da "musste" man auch mithelfen...
Irgendwie hat sie ein wunderliches Verhältnis zu Raum.
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gerd
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10:43
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Labels: Kleine
2009-06-06
2009-06-05
Puzzled.
Frau. Gitarre. Reicht. Alle anderen geht bitte mal weg oder seid leise.
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gerd
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09:46
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Labels: musik, unglaublich
