2009-11-17

Guten Tag, Traurigkeit, Sie alter Schabefleischmund.



...is a blog
Henrikes Tagebuch
Herzdamengeschichten
Mek Wito

Die Moderation wird von dem äußerst sympathischen kid37 ins Werk gesetzt.

Da gehen Sie bitte alle, die Sie in Hamburg weilen, hin. Ich frage das ab.



Ich bin natürlich wieder nicht da.

Ich war noch nie da, wenn aus Weblogs vorgelesen wird. Da bin ich immer in Braunschweig oder irgendwo in Südsibirien, immer, wenn überhaupt irgendwas in Hamburg gelesen wird, was mich Literaturignoranten interessiert.

Immer. IIIIIIIMMMMMMMMMEEEEEEEEEEEEEERRRRRRRRRRR!!!



Bis auf eine Ausnahme, fällt mir grade ein. Da bin ich aber auch fast zu spät gekommen. Das war dann aber sehr schön. Ich kannte den Text und wusste daher, dass, sollte es nicht gut werden, dies nicht an dem Text liegen würde. Es wurde aber sehr gut. Nur dass die Bionade dort 3 € kostete, fand ich dann doch etwas zu künstlerisch.

2009-11-16

Slam Poetry.

Wrestling ist eines der faszinierensten Rätsel, die ich kenne. Prügelballett, in seltsamer Mischung aus Improvisation und Choreographie. Ich staune gerne darüber.

Das hier aber, das hier ist versehentlich wirklich Poesie.



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2009-11-15

Mumford et Soehne.

UND ICH BIN NATÜRLICH WIEDER DER LETZTE, DER DAVON ERFÄHRT!!!


via, sort of.

2009-11-14

Al.

Das ist der eigentliche Grund, warum ich mich Nachts um halb zwei auf Twitter rumtreibe (ich sollte wirklich mal ...)

Sehr seltsame, sehr wunderbare, sehr kluge, sehr irre Leute verlinken Sachen, dass man den Eindruck bekommt, man ist die ganze Zeit auf dem falschen Planeten gewesen.

Was ist der genial.



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2009-11-13

Papiermädel.

Das hab ich mit großer Freude vernommen, dass Papergirl nach Portland (Oregon) gekommen ist. Sollte ich noch einmal in meinem Leben in die USA reisen, so wäre mit Sicherheit Portland einer der Orte, die ich überprüfen müsste. So viel gute Musik von da.

Und Kunst scheint dort ja offensichtlich auch in ausreichender Menge und Güte produziert zu werden.

Papergirl Portland from abraham ingle on Vimeo.




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The Golden Silvers.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich zur Zeit vermehrt Musik und anderes verlinke, da ich es für immer wichtiger halte, das man sich amüsiert und über Sinnenreize aller Art versucht, froh zu sein. Und das meine ich in keinster Weise zynisch oder ironisch oder sarkastisch oder wie all diese Wörter gehen. Das meine ich ziemlich ernst.

Vor einiger Zeit bin ich hier drüber (ebenfalls auf Twitter, ich muss unbedingt mal...) gestolpert.

Diese völlige Hemmungslosigkeit, Sorglosigkeit, Naivität und Unschuld, sich aus der Musikgeschichte QUER DURCH DEN GARTEN zu bedienen. Wie ich das beneide.

Überhaupt. Der Name. The Golden Silvers. Wie genial ist das denn?

True romance.

2009-11-12

Дуэт Нины Хаген и Мерет Бекер.



Ich finde die Damen beide im Normalfall sehr anstrengend. Auf sehr verschiedene Weise zwar, aber hier finde ich das sehr nett anzuschauen.

Da freut man sich dann.

2009-11-11

Captain Future Daft Punk.




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2009-11-09

Gray & Lennox.

Manchmal wird man ja von Pathos und Leidenschaft und purer Großartigkeit einfach plattgewalzt.



Ich bin mir fast sicher, das ich das schon mal gepostet hab. Auf twitter auf jeden Fall (Ach, zu dem Thema muss ich mich auch mal äußern, fürchte ich...). Aber auch hier wahrscheinlich. Ich bin einfach nicht in der Stimmung, das zu klären.

2009-11-07

Bitte milde lächeln.

Ich muss hier heute leider über Zeichnung predigen. Ich würde lieber einfach nur darüber schreiben, aber alle Gespräche, die ich in letzter Zeit über dieses weltwichtige Thema führen musste, und das muss ich beruflich häufig, lassen mich immer öfter in einer Situation eines manischen Straßenpredigers enden. Es geht offensichtlich nicht anders.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, das man als ein Mensch, der selber nicht zeichnet und das auch nicht vorhat, sich etwas betreten (quasi strombergig) fühlt, wenn man in sagenwirmal übersteigerter Weise ihn mit diesem Thema behelligt wird (ja, behelligt). Denn die Ergebnisse zeichnerischer Bemühungen sind selten sofort spektakulär. Rembrandt (der ist so unglaublich. Mann), Van Gogh, Egon Schiele oder Cy Twombly mag da Ausnahme sein.

Aber, man versuche bitte zu verstehen. Ein weißes Blatt Papier. Ein Bleistift, sagen wir ein Derwent B5, in der Hand. Wenn man nun eine Linie zieht, klar, grade, entschieden. Oder erratisch, nervös, unruhig, aufgeregt, erregt. Oder vorsichtig, tastend, auf dem Sprung, sich selbst eilig zu korrigieren. Wenn man nun eine solche Linie zieht, dann legt man Grund für eine ganze Welt IN dieser einen ersten Linie. Ist die erste Linie daneben, weiß man schon: Das wird bestenfalls was fleißiges. Und jeder Schritt von da an, jeder Schritt, ist ehrlicherweise nicht zu korrigieren (und man glaube nicht, Bleistift könne man radieren. Mit einem Gummidings verschmieren, und die Papieroberfläche zerstören, ja, das geht.)

Mit ein paar guten Leuten Musik zu improvisieren ist der einzige Vergleich, den ich mir vorstellen kann, das er auch nur annähernd fasst, was für ein rauschartiges, fließendes Gefühl es ist, diesen schmalen Grat der Linie auf dem Papier von Anfang bis Ende zu tanzen. Oder Kant lesen und wirklich (also in seiner Wirkweise) zu begreifen. Das muss ein ähnliches Gefühl von Kraft und Eleganz sein.

Womit noch nichts über die Qualität der Zeichnung für den Betrachter gesagt sein soll.

Aber ich bitte um Verständnis, dass, wenn man so etwas erlebt hat, erlebt, dass man nicht schweigen will sondern sagt, das alle zeichnen müssen.

Und ich bitte darum, diesen Aufruf gegebenenfalls milde zu belächeln.

2009-11-02

Hawaiitoast.

Wie soll man das beschreiben.

Natürlich ist das porentief widerlich.
Das Grinsen. Sehr sehr weit vorne.
Die Haare. Kai Diekmann kann da echt einpacken.

Diese tschakkamäßige Leichtigkeit, JEDE Ekelgrenze zu überwinden.

Dann der Text. Das ist dann schon echt, also, da muss man erstmal hinkommen. Das geht nicht so einfach.

Naja, und die Schlußszene, da sind dann wieder alle Koordinaten da, wo sie hinmüssen. Ganz große Präzision.

Tut mir leid, Mutter.


Be.ein.druck.end.




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