2009-08-30

Sonntags.

Praise the Lord...



Komponiert von dem genialen Wynton Marsalis ("Know your instrument. Respect the old.).

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2009-08-27

Nardwuar.

Das ist mit weitem Abstand DER GEILSTE INTERVIEWER dieses Planeten. So ein IRRER Typ.


Nardwuar vs. N.E.R.D



Nardwuar vs. Nas



The Slipknot - Vanilla ICE connection. Muahaha!




unter anderem via

2009-08-26

James Yuill.

Ich kannte den überhaupt nicht. Sehr schön.

Hat immer gute Musiksachen, der Herr Heike.

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2009-08-23

Über Kunst.

Über Kunst. Nicht von mir.

"Wer aufhören kann, hätte nie anfangen sollen".

Von wem weiß ich leider nicht mehr.

2009-08-21

Radfahren.







Meine Mittlere: Hallo?? Die haben RICHTIG lange geübt!!



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2009-08-19

Merlix.

Ich sag das nicht gerne, man schickt ja seine Besucher nicht gleich wieder weg.

Aber DAS HIER müsst ihr leider sofort alle lesen. Nächste Woche frag ich das ab. Los jetzt.

2009-08-18

Chicago Steppin.

Es ist lange her. Da habe ich einmal den Film "Der Mann der Friseuse" gesehen. Das ist einer der schönsten Filme, die ich kenne. Er zeigt einen großen seltsamen Frieden.

Genauso wie hier:



via

2009-08-17

Caffamacherreihe.

Folgendes ist mir neulich passiert. Ich bekam einen Brief von der Hamburger Polizei. Man ermittle gegen mich wegen Verdachts auf Überweisungsbetrugs in mehreren Fällen. Man bitte mich zu einer Vorladung, um meine Stellungnahme entgegenzunehmen. Nun ist es so: Ich habe zur Zeit einen durchaus turbulenten Lebenslauf, in mehrfacher Hinsicht und in durchaus umwerfender Intensität. Da ist einem das prickelnde Gefühl, staatlicherseits für einen Kriminellen gehalten zu werden, eine erfrischende Abwechslung in meinem öden langweiligen Dasein. Nicht. Wahr.

Ich nahm also mein Telefon und rief den Herrn, der mich dort sprechen wollte, an. Einen Tag lang. Eineinhalb Tage lang. Anrufen, nicht mit ihm sprechen. Die Kollegen im Revier kamen dann auf die Idee, dass der eventuell im Urlaub sei. WAS DENN ÜBERHAUPT LOS IST, wünschte ich zu erfahren. Herr Kafka, das wissen wir nicht, ich sollte mich, wir können da nicht...

Naja, ich bin recht gut im nerven, wenn das mal nötig ist. Die Kollegin, die mich da dann schon etwas intensiver kannte, war schließlich der Meinung, man könne eventuell, ich schau mal, warten Sie einen Augenblick.

Vorweg: Ich habe bis jetzt nicht restlos verstanden, was ein Überweisungsbetrug ist. Und ehrlich gesagt, möchte ich das auch nicht wissen.
Die Dame vom Amt empfahl mir, eine Mail mit meinem Personalausweis und einer juristisch wasserdichten Zurückweisung des Verdachts zu schicken. Was ich tat.

Naja. Der Herr Ermittlungsbeamte (Ein netter, stiller Herr übrigens, mit einem Polizeibart) kam aus seinem Urlaub zurück und wir trafen uns in der Polizei in der Cafamacherreihe 4. Das ist übrigens eine tolle Sache in Hamburg. Die Straßennamen. Fiefstücken, ABC-Straße, Caffamacherreihe. Von jedem etwas. Der Großvater von Jan Vermeer van Delft war übrigens Caffamacher. Sein Sohn, also der Vater von Jan Vermeer van Delft hatte eine Bäckerei in Mechelen. Caffa ist ein sehr fester Leinenstoff, der für Tischdecken, Bettwäsche und sowas verwendet wurde, glaub ich, da bin ich mir nicht so sicher. Und die "Fakten" über Vermeer, da bin ich mir sehr sicher, sind sehr unsicher. Caffamacherreihe. Wunderbares Wort. Caffamacherreihe. Caffamacherreihe. Caffamacherreihe.

Wo war ich. Ach ja, der Ermittlungsbeamte. Nach dem mir die vorhandenen Ermittlungen offenbart wurden, offenbarte ich, dass meine Unterschrift anders aussieht, als auf dem Kontoeröffnungsformular, das in Eisslingen oder Esslingen in Schwaben (Nichts gegen Schwaben. Aber das ist doch ein wenig, ähm, unwahrscheinlich, oder?) auf meinen Namen bei der Postbank ausgefüllt worden war. Die Personalausweisnummer stimmte nicht und es wurde in dem Formular behauptet, ich sei im "Bürgermeisteramt Hamburg" gemeldet. Es gibt kein Bürgermeisteramt in Hamburg. Macht ja nix. Ach, und für den Kontoeröffnungstag hab ich ein Alibi, da habe ich am Rechner der Kunsthochschule in Braunschweig gesessen, Cheffe kann bestätigen.

Das ganze hat auch eine weniger lustige Seite. Dem Menschen, der das alles gemacht hat, ist es gelungen, innerhalb von wenigen Tagen auf dem Konto eine fünfstellige Summe auflaufen zu lassen, keine Ahnung wie. Da hat dann glücklicherweise irgendjemand rechtzeitig dafür gesorgt, dass das Konto gesperrt wird, sonst wäre ernsthaft Schaden entstanden.

Naja. Ich wars halt dann doch nicht (wer mich kennt, der hat bestimmt gelacht, ich wäre viel zu dusselig für sowas konspiratives. Mannmannmann), das Verfahren wird vermutlich eingestellt, ich habe, soweit es geht alle persönlichen Daten aus dem Netz genommen, sofern sie da vorhanden sind. Es werden ja solche Adress-plus-Kontodaten im Internet mittlerweile zu Schleuderpreisen gehandelt. Und wenn ich mir überlege, dass bei all den Online-Banken eine Kopie (Photoshop, ik hör dir trapsen) des Personalausweises genügt, dann wundere ich mich, das überhaupt noch jemand die Banken überfällt, Deppen, die. Spurloses Verbrechen, Internet machts möglich. Ich habe keine Ahnung, wie man sich davor ausreichend schützen kann. Das kann jederzeit jedem pasieren und es ist dann gut, wenn man ein Alibi hat.

Es ist im übrigen nicht unwahrscheinlich, das der Mensch, der das alles veranstaltet hat, ein Leser dieses Weblogs ist. Guten Tag.

2009-08-12

Notfallpläne.

Und immer wieder zeichnen zeichnen zeichnen, wenn alles unglaublich ist, bleibt, und die Navigation leider verendet ist und der Gedanke, dass die Wirklichkeit doch irgendwann wieder anfangen müsste zu wirken, sich elegant in das Denken schlängelt, alte Ängste nur scheintot waren, alles was nicht praktisch und pragmatisch sein sollte, nein niemals, genau eben jenes werden muss, um überhaupt zu funktionieren.

Zeichnen zeichnen zeichnen.

Das Vertrauen füllt sich nicht von alleine auf. Im Gegenteil, es sind große Löcher aus alten Zeiten, die für Abfluss sorgen, aufhören soll das, sofort. Und für all das kann auch keiner was. Neu kartographieren, nach dem Beben. Zeichnen.

Ungeduld und sturen Irrealis, das kann ich gut. Damit kann ich auch ausgezeichnet nerven. Zeichnen.



Sehr geehrte Damen und Herren. Ich weiß, das diese Nachricht hier eher kryptisch ist.

Und das wird auch erstmal so bleiben müssen.


Ich hoffe, niemanden zu sehr verärgert zu haben. Das täte mir herzlich leid.



Demnächst mal wieder was lustiges, versprochen.

Ach, und nochwas: Es geht mir prima.

2009-08-10

Und nichts ist wie es war.

Es gibt Momente, die sind ein großer Krater in der Zeit, dauern Tage und Nächte und sind doch ein Moment.



Ich war in Berlin. Und ich werde mein Leben lang wissen was dort war, ist, sein wird und was ich tat und tun werde.

Und das Hunde schweeer nerven können.

2009-08-05

Mach das nochmal beim ersten Mal.

Sie hockte in einer Nische hinter meinem Zeichenschrank und schrie. Sie sah aus wie ein gotischer Wasserspeier mit panischen Augen. "Was ist denn?" Ihr Versuch, in dem Schreien etwas zu sagen scheitert vollständig. Ich versuche, sie anzufassen, sie dreht sich weg, ein Stein. "OK, pass auf, ich komm noch mal wieder, wenn du dich etwas beruhigt hast, und dann sagst du mir was ist, ja?" Verzweifeltes Aufschreien. Die anderen beiden schauen mich mit beunruhigten Gesichtern an. Ich gehe ins Bad und schaue in den Spiegel. Dann mache ich die Augen zu. Alles orange und lila, jetzt. Dann gehe ich wieder zu ihr, hocke mich wieder zu ihr. "Soll ich dich in den Arm nehmen?" und versuche das langsam. Der Stein wird dunkelrot. Ich nehme sie und trage sie ins Bad, Gummizelle, denke ich in den Spiegel. Wir sitzen auf dem Klo, also ich mit ihr jetzt, und ich warte, bis sie etwas leiser wird. Sie schreit. Und gähnt unvermittelt. Und schreit. Sie versucht verzweifelt, sich verständlich zu machen. Die anderen beiden stehen nicht im Türrahmen, so sehr.

In einem Fenster relativer Erschöpfung verstehe ich, was sie sagt, dass sie wollte, dass ich sie in den Arm nehme. "Aber ich habe dich doch im Arm!" "ABER BEIM ERSTEN MAL!!!!" "Das geht jetzt leider nicht mehr, aber es ist doch gut, das ich dich jetzt im Arm habe, oder?"

Was nun geschah ist nicht leicht zu beschreiben. Ihr weinendes Gesicht bekam eine grenzenlose Wut. Ihr Zorn überstieg offensichtlich alle Zeitkonzepte. Ihr gelang es nun einwandfrei "DOCH!" zu schreien. Immer wieder. Immer wieder. "OK,OK, weißt du was, wir gehen wieder zum Zeichenschrank, du setzt dich hin und weinst richtig tüchtig und ich komme dann und nehme dich in den Arm, ja?" Sie schreit, während ich sie zu der Nische hinter dem Zeichenschrank trage. "AHABER DAHAHAS IST GAR NNNNNICHT DAS ERSTE MAL!!" "Du bist ganz schön müde, nicht?" Sie nickt und schließt die Augen. Und schreit. Ich nehme sie wieder vorsichtig und lege sie auf ihr Bett, und ich und die anderen streicheln sie. Sie ist dann bald einfach aus Erschöpfung eingeschlafen.

Dies hat sich, abgesehen von einigen Änderungen und Ergänzungen, die aber den Sinn nicht verändern, mildern oder schärfen, vor einigen Wochen bei mir so zugetragen. Das Ganze dauerte insgesamt etwas mehr als zwei Stunden.

Sie ist im Grundschulalter, einem Alter wo ihr das Konzept von Zeit absolut klar ist. So ein Rücksturz in solch archaische Wut geht nur, wenn der große Schmerz, der zu bewältigen ist, einfach zu groß wird für die noch jungen, noch unerprobten rationalen Strukturen.

Das geht überhaupt nur, wenn so großer Schaden ihr entstand. Und wenn man müde ist. Und so war es denn auch. Ist es auch. Und, ja, mit Schuld, und wie man damit umgeht und umgehen kann, hat das auch zu tun. Aber das ist ein weites Feld.



Ich denke seitdem oft daran. Und wünschte, ich könnte ihr die Last lindern.

Am nächsten Tag, bleibt zu ergänzen, haben die anderen ihr von der Sache erzählt als müsse sie unbedingt erfahren, was nach dem Filmriss passierte.

Und sie hat dann die Geschichte immer wieder nacherzählt, stolz, im Mittelpunkt einer superlustigen Geschichte zu sein.

2009-08-04

The xx.

Die sehen aus wie eine Schülerband, die aus Versehen saugute Musik gemacht hat und dabei erwischt wurde.



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2009-08-03

quotes and such.

"Lollipops turn into cigarettes.
The innocent ones turn into sluts.
Homework goes in the trash.
Mobile phones are being used in class.
Detention becomes suspension.
Soda becomes vodka.
Bikes become cars.
Kisses turn into sex.
Remember when getting high meant swinging on the playground?
When protection meant wearing a helmet?
When the worst things you could get from boys were cooties?
Dad’s shoulders were the highest place on earth and mom was your hero?
Your worst enemies were your siblings.
Race issues were about who ran the fastest.
War was only a card game.
And the only drug you knew was cough medicine.
When wearing a skirt didn’t make you a slut.
The most pain you felt was when you skinned your knees,
and goodbyes only meant until tomorrow?
And we couldn’t wait to grow up…"

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2009-08-01

If you don`t know how to fix it, stop breakin it.




Es ist zum verzweifeln.

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