Hin und wieder denke ich, was machste hier eigentlich. Und gutgelaunt antworte ich dann immer: "Na, hier mach ich, was ich will!! Mal dies mal das, hier darf ich nämlichstenst!" Mal Musik, mal ein Gedicht, mal Photo, mal selbergeschrieben, mal Kinnings und Zeug. Und Kunst. Und dann auch mal eher nix.
So. Und schlecht gelaunt antworte ich dann immer: "Na, konzeptloses Zeug, das einen bestenfalls wirren Eindruck von mir erzeugt, wo Du eigentlich ganz was anderes machen solltest. Lass es und mach mal was nützliches."
Ich denke, ich sollte mehr über Zeichnung schreiben. Das denke ich immer, wenn ich den Eindruck habe, ich sollte hier irgend einen Zweck verfolgen. Und da ich, das wäre ja, was den Zweck von Weblogs angeht, das Naheliegenste, kein Autor literarisch ambitionierter Texte bin, und als Freund von verschachtelten Bandwurmsätzen, auch keiner zu werden gedenke, ich nun sporadisch überlege, was ich denn nun hier mache, scheint mir, über Dinge, die sehr wichtig sind, nämlich Zeichnung, zu schreiben, geeignet, die im Raume stehende Frage angemessen zu beantworten.
Was ich in Bälde zu tun gedenke. Ich hab zwischenzeitlich ein paar neue Zeichnungen auf meine Seite geladen, und mich dazu durchgerungen, die Druckgraphik, die ich mache, ebenfalls auf meiner Seite zugänglich zu machen.
Das mit dem "durchgerungen" meine ich übrigens genauso.
2009-10-26
Im Raume stehende Frage.
2009-10-25
2009-10-12
2009-10-07
Männer, Frauen und die Welt.
Männer erzählen, was sie mit der Welt machen. Frauen erzählen, was die Welt mit ihnen macht.
Wahrscheinlich finde ich deshalb Weblogs von Frauen meistens interessanter.
Das mit den Männern und Frauen stimmt natürlich überhaupt gar nicht, es gibt nämlich auch Männer, die... und Frauen können auch...
Nur ein bisschen.
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gerdbrunzema
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07:53
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Labels: blogs
2009-10-06
Dave "Radiohead" Brubeck.
via
Hab ich schon mal erwähnt, das ich eine Schwäche für Rhythmussysteme habe, die ich nicht verstehe?
Und, nein, ich möchte sie nicht erklärt bekommen, danke schön.
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gerdbrunzema
um
10:44
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Labels: musik, unglaublich
2009-10-05
Mensch Paul.
Eine der schönsten Beschreibungen der Liebe, die ich kenne. Erstaunlicherweise von einem, der im allgemeinen als schon eher als hart und pedantisch und sowas fühlbar ist.
Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig
die Liebe neidet nicht,
die Liebe tut nicht groß,
sie bläht sich nicht auf,
sie benimmt sich nicht unanständig,
sie ist nicht egoistisch,
sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
sie freut sich aber mit der Wahrheit,
sie erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles,
sie erduldet alles.
So.
Jetzt machen wir mal ein Experiment:
Ich bin langmütig,
Ich bin gütig,
Ich neide nicht,
Ich tue nicht groß,
Ich blähe mich nicht auf,
Ich benehme mich nicht unanständig,
Ich bin nicht egoistisch,
Ich lasse mich nicht erbittern,
Ich rechne das Böse nicht zu,
Ich freue mich nicht über die Ungerechtigkeit,
Ich freue mich aber mit der Wahrheit,
Ich ertrage alles,
Ich glaube alles,
Ich hoffe alles,
Ich erdulde alles.
Tja. Das wären dann wohl weitgehend dreiste Lügen. Das schafft man wohl nicht von alleine. Leider.
Das soll anders werden. Das muss anders werden. Das wird anders werden.
Mal sehn.
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gerdbrunzema
um
09:35
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Labels: literatur, philosophie, sprache, theologie