Je länger ich mich mit diesem Kunstkram rumschlage, desto genauer bildet sich ab, was es sein könnte, das einen da an kurzer und manchmal langer Leine hält. Ist vielleicht auch eine Frage von älterwerden. Es ist bei mir eindeutig das, was während meines Studiums für Kunst die Kingsize- mit- Gewichten- in- den- See-Disqualifikation war: Die Erzählung. Nun sollte ich vielleicht erwähnen, was Erzählung im Kunstsprech bedeutet, weicht es dann doch reichlich vom "Ik vertell di mol wat" ab, dass man gewöhnlich unter Erzählung meint.
Erzählung meint nicht den chronologisch oder eben nicht chronologisch organisierten Bericht von Veränderungen der Welt im Sinne von Journalismus etwa, das wäre dann das, was man (also ich jetze) "plakativ" nennen würde. Erzählung meint das kulturell kartographierte Assoziationsfeld, das ein Kunstwerk mit sich bringt, und sich mit der Assoziationsbiographie der Betrachters zum fummeln ins gemachte Bett (die zu betrachtende Leinwand z.B.) legt. Es geht also um die möglichen Begriffe, die durch dieses befummeln dann da so rumkrabbeln, wie die sich organisieren (sprich: "Was man sich da so denkt, wenn man das Bild anschaut"). Welche Begriffe sind das, wie verbinden die sich, und warum. Da gibt es ausgetretene Pfade auf dem Assoziationsfeld, ganze Hohlwege gar, und manche Wege sind ganz frisch plattgetretene Erde. Ich meine hier nicht die Originalität des Kunstwerkes, sondern die MOGLICHKEIT, angesichts des Kunstwerkes, originell zu denken/zu fühlen.
Was da passieren kann ist so irre manchmal. Und das zu orchestrieren bzw. orchestriert zu sehen, in Opernformat oder als Kammermusik, das ist es, was mich an der Leine hält.
Dieses Interesse ist eher konkret in den Begriffen als abstrakt. Das ist z.B. einer der Gründe, warum ich selbst fast nie abstrakt arbeite. Mich interessiert diese Welt, und ich habe überhaupt keinen Anlass, mich von ihr abstrahierend zu entfernen, und dadurch nur allgemeiner zu werden (sprich: labern).
Und dann passieren so Wunder, die diese Situation, die so schön fein säuberlich durchfabuliert ist, erstmal über den Haufen wirft. Da kommen dann so Leute wie Mark Rothko oder Otto Zitko, und man muss neu nachdenken.
Und neulich hab ich das hier gesehen, und musste sehr neu nachdenken. Ich hab lange nicht so gute abstrakte Kunst gesehen.
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2008-11-30
Laurie Reid.
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gerdbrunzema
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2008-11-29
EH Shepard.
Das ist getz nix neues, aber: Was ein wunderbarer Zeichner!
Und ja, die sind auch furchtbar niedlich. Himmelarsch.
Und dabei habe ich den Verdacht, die wollten nicht in erster Linie niedlich sein, sondern sehr ernsthaft und wahr berichten über eine Welt die in diesem Wahrsein eben nebenbei auch niedlich ist.
Meine Kleinen üben seit drei Stunden ein selbstausgedachtes Theaterstück über Schule und verhandeln das Drehbuch beständig während des Probens.
Die Diskussionen sind, ähm, unbeschreiblich.
Und niedlich.
Nebenbei.
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gerdbrunzema
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2008-11-28
Fujiya & Miyagi.
...sie hatte ein großes Selbstbewußtsein, was mich als Kind besonders störte, weil ich selber eher undsoweiter.
Schöne Musik. Schöner Text. Auch in der Musik.
Es hat übrigens einen Grund, das ich im Moment nur irgendwelchen Krams verlinke. Erstens finde ich im Moment Krams unheimlich gut, und zweitens ist Herr Schiller ein kluger Mann, sagend, man solle den Schmerz nicht besingen im Schmerze.
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gerdbrunzema
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2008-11-27
2008-11-26
Schräger Tanz.
Spreeblick hat mich da an was erinnert. Man wird da ein bisschen schwindelig und ein bisschen ratlos. Hach, wunderschön.
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gerdbrunzema
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lödödödö.
dancing with strangers from katie sokoler on Vimeo.
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2008-11-25
Gif.
Fotos sind, wie neulich erwähnt ja ziemlich statisch. Aber es gibt Alternativen. Zumindest im Internet. Hier hat es eine eine Bar Mizwah erwischt.
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2008-11-24
Generalbundesanwältin.
"Und doch sieht sie immer noch so aus: wie ein Mädel. Sie sieht sogar aus wie mein Inbegriff eines Mädels. Nicht wie ein junges Mädel, nein, nicht wie ein niedliches Mädel, schon gar nicht, aber, so will mir itzund scheinen, wie ein profundes Generalbundesmädel.
Doch nun fort, ihr Nachtgedanken! Meine Zunge will ich kühlen und meine rauhe Kehle netzen und mich auf Wanderschaft begeben, zu suchen und wenn ich ihn gefunden, zu künden von der Frisur des Oberbundesbubi, dessen, der dem Bundesmädel meiner Schädelschale vor aller Zeit versprochen ward."
Ein sehr wunderbares Weblog.
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2008-11-23
Menahan Street Band.
Eines, und zwar das wichtigste, der Dinge neben zum Beispiel dem Ezechiel-Zitat und dem AK-47 Werbespot, die den Film Pulp Fiction zu einem der großartigsten Filme machen, die ich die Ehre hatte, ansichtig zu werden, war die Musik.
Die Delfonics und all die anderen Musikanten in dem Soundtrack, die es Herrn Travolta in diesem Film so einfach, so leicht machen.
Es gibt da auch einen Film, Grease, dessen Musik es Herrn Travolta eher schwer gemacht hat...
Jedenfalls, das hier.
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gerdbrunzema
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Labels: musik
2008-11-22
Stopmotion.
Julia Nunes. Ich möchte echt wissen, was die in zehn Jahren macht. Wenn die kein talentiertes Mädchen mehr ist, sondern mehr.
Oder weniger.
Dann macht sie macht das nur weils und wanns ihr Spaß macht. Solls ja auch geben. Ich hoffe, sie überlebt ihre story.
Edith: Das sollte natürlich "Dann macht sie das nur weils und wanns ihr Spaß macht." heissten. Also ohne undiszipliniertes doppeltes "macht". Menno.
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gerdbrunzema
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2008-11-21
Theo Janssen.
Der spinnt doch. Aber richtig. So was geiles. Ich kannte den von einer BMW Werbung. Aber das der so durchgeknallt ist, wusste ich nicht.
Super.
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gerdbrunzema
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Labels: kunst
2008-11-20
Bodibodibodi.
Lizblog hat ein paar sehr schöne Musikdingse. Zum Beispiel Bodibill.
Es gibt so viele Supersachen im Internetz. Wenn ich dann so sehe, das ich so vor mich hin mache. Ich stelle ab und zu mal neue Zeichnungen oder Bilder auf meine Seite. Und öfter mal aus gutem Grund mal keine.
Wie sehr ein JPEG ein Missverständnis sein kann. Wie sehr das alles übers Internet eigentlich nicht vermittelbar ist, was mich an Zeichnungen, an Bildern, an visuellem Zeugs festhält.
Wenn man, wie ich, ZEICHNUNG für weltwichtig hält - mindestens so wie Maoam, die echten Fritt (nicht Waldfrucht) oder die großen Fruchtsmilies, die 10 Pfennig kosteten und nun seit der Finanzkrise nur noch in ausgewählten Kiosken für mindestens 15 Cent als Bückware zu bekommen sind, was ich empörend finde aber das kümmert ja wieder mal niemanden in der Politik - dann macht man sich oft und leicht zu einem Wunderling, Deppenarschkarte Gold sozusagen.
Das mit den Zeichnungen, das verstehen nicht viele. Was mich nicht stört aber wahnsinnig aufregt.
Andere Medien sind so viel direkter wirkungsvoll. Parfum zum Beispiel.
Das Internet ist eigentlich ein dynamisches, und kein statisches Medium. Texte fließen, Musik, Filme auch. Aber statische Dinge wie Photographie oder eben Zeichnung und Malerei. Ich weiß nicht. Die stehen immer irgendwie aus Versehen in dem ganzen coolen Geplätscher.
Und dabei ist Texte schreiben, also richtige Texte jetzt, schon schwer genug. Gefilmt hab ich erst einmal, sehr lange her. VHS (in mehrfacher hinsicht, haha), da kann ich mir kein Urteil erlauben.
Mir ist das mal wieder alles zu schnell grad. Zeichnungen sind irgendwie im falschen Wartezimmer hier.
Ich glaube, ich zeichne demnächst mal auf parfümiertem Papier.
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gerdbrunzema
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2008-11-19
So wie als ob.
"zeugs, über das ich gerne intelligente und bewegende blogeinträge schreiben würde: die umkehr des jugendlichen überlegenheitsgefühls, die diversität von "richtig", die strip-poker-fotos der anderen, das leben jetzt, mögliche zukünfte, sex, balkonpflanzen. in dieser reihenfolge."
So wie als ob.
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gerdbrunzema
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2008-11-18
Blogess yesss.
I normally wake up at 4am so there is no possible reason that I would sleep this late unless I lost time after being abducted by aliens. Except that I’m not really sore so apparently the aliens are very small. Or that they didn’t take advantage of me at all. Which is insulting and also wasteful...
Die ist so weit draußen. Hach. Wundervoll.
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gerdbrunzema
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2008-11-17
Thunderheist.
Das wollte ich schon seit Monaten verlinken. Ich find das so irre.
Jerk it.
thunderheist - jerk it from thatgo on Vimeo.
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2008-11-16
LEE MI-YOUNG.
Yes.
Und dann sieht die auch noch aus, als wär sie aus nem Vermeerbild gestiegen.
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gerdbrunzema
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Labels: musik
2008-11-15
Tinariwen.
Ich hör sowas eher selten. Das ganze Ethnopopdings hat sowas distanzloses "du-toll-du"-haftes. Und dem "Da gibt es gaaaanz tolle Sachen" mißtraue ich schwer, aus übler Erfahrung.
ABER ES GIBT AUSSNAHMEN
Woah.
Die Bassline. Die Bassline!!
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Labels: musik
2008-11-14
2008-11-13
Schwester Jane und französischer Chester. Ähm.
Sister Jane und Chesterfrench.
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gerdbrunzema
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23:42
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Labels: musik
2008-11-12
Weltmaschine.
Da geht ein Bauer in einem österreichischen Bergdorf jahrelang in seine Scheune, schließt ab, und baut eine Weltmaschine. Unbedingt lesen. Großartig.
Edith:
"Sicher ist, dass Franz Gsellmann bis zu seinem Tod in der kleinen Kammer an dem Wunderwerk schraubte: hier noch ein Rouletterad, da noch eine Mini-Holzmühle und dort noch ein Auto-Luftfilter. Und wenn er wieder einmal allzu sehr unter dem "Gelächter der Umwelt" (Klaus Ferentschik) litt, dann verschwand Franz Gsellmann für einige Zeit auf dem Dachboden und weinte. Dort lagerte Weizen, und der verkannte Erbauer der Wundermaschine breitete eine Decke über das Körnermeer und legte sich hin. Wie ein Kind, die Hand unter den Kopf geschoben, die Beine angewinkelt.
Eines Tages im Jahr 1981, da schlurfte Bauer Gsellmann in die Küche, sagte seiner Frau, dass die Maschine fertig sei und die Familie nun damit machen könne, was sie wolle. Er legte sich ins Bett, tat seinen letzten Atemzug und starb. So will es zumindest die Familiensaga."
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11:48
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Labels: kunst, unglaublich
2008-11-10
Lyrebird
Kettensägenbalzabgesang.
Wunderschön. Und ganz schön bitter.
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gerdbrunzema
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14:41
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Labels: unglaublich
2008-11-09
Haha.
Das Lachen meiner Mittleren.
Ich finde, man sollte das wissen.
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Labels: Mittlere
2008-11-08
Wenn die Mauer gefallen ist.
Die tanzen auf den Straßen, liegen sich in den Armen, heulen was das Zeug hält. Lallen wie bekifft in die Kameras. Ich glaube, die Amerikaner fühlen sich, wie wir direkt nach dem Fall der Mauer.
Die haben aber keinen Helmut Kohl, der die entscheidenden Sachen vermasselt hat.
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gerdbrunzema
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Labels: politik
Regierungswechselregierung
Die haben das sowas von verstanden.
Change.gov
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gerdbrunzema
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tekenen.
Anne-Mie van Kerckhoven. Aus Antwerpen ist die. Merkt man schon an dem Kerck...
Die haben in Benelux einige geniale Zeichner. Menno.
Ach, und das hier.
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gerdbrunzema
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2008-11-07
Waldeck.
Das ist aber schöne Musik, Herr Paulsen!
Zur Waldeck könnte ich auch noch was erzählen. Andermal.
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2008-11-05
Schickschick.
Was. ist. das. für. ne. coole. Sau.
So, nu is auch genuch mit Hussein-content.
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gerdbrunzema
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23:13
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Geht doch.
Na, das ist doch mal schön.
Herzlichen Glückwunsch, Herr Obama.
Und alles Gute für Sie in Ihrer neuen Stelle.
Viel viel Glück. Also, richtig viel.
Gruß auch an die Familie.
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gerdbrunzema
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Labels: politik
2008-11-04
Alles total super.
Alle sindse so blogmüde. Schade. Ich mach das eigentlich immernoch gerne. Ich glaube, ich haben den Vorteil, das ich von vornherein die Ansprüche SEHR niedrig gehalten habe.
Das hier ist kein Promotion-tool für irgendwas, das ich eventuell verkoofen will.
Das hier ist auch kein Versuch, einer bestimmten Meinung zur Weltherrschaft zu verhelfen.
Weblogs sind auch keine Weltanschauung oder Religion, sie haben mich auch nicht entscheidend geprägt, wie die 68er-Revolte so manchen 68er.
Ich habe leider keine Skandale, die ich hier aufdecken will. Und ich beschreibe auch nicht jede Seelenregung meinerseits (manche allerdings schon).
Und ich möchte auch nicht das Weltdiskussionsforum sein für alle Themen, die so anliegen. Ab und zu mal ein netter Kommentar ist fein. Aber ich möchte mich eigentlich nicht rumstreiten oder Kommentare löschen müssen oder sowas.
Ich hab nicht mal eine Zielgruppe. Noch nicht mal Sehnsucht danach. Ehrlich gesagt, habe ich immernoch Schwierigkeiten, mir ein Publikum vorzustellen, das dieses Weblog wahrnimmt. Mein Statistik-dings sagt mir zwar, wieviele Leute so hierherklicken (versetzt mich jetzt nicht in Panik oder ähnliches). Und mein Feedreaderdings sagt mir auch, wieviele Leute meinen RSS-Feed abonniert haben. Aber ich glaub das alles nicht so ganz. Ich guck mir das schon regelmäßig an, sicher. Sind auch manchmal echt komische Wege, die jemanden zu diesem Weblog führt. Dennoch. Never trust the stats.
Ich gehöre ja nicht zu den founding fathers der Bloggerszene. Ich bin einfach irgendwann dazugekommen. Und ich verlinke einfach gerne Sachen, die mir gefallen. Und wenn was aus meinem Leben zu beschreiben ist, dass ich gerne beschreiben würde, ist das auch nett, sowas zu beschreiben. Wenn aber nicht, dann auch mal gerne nicht. Ich bin hier ohne deadline und ohne Schreibzwang. Ich mach das einfach nur.
Ich werde dafür auch nicht angegriffen, dass dies hier ein Verteidigungplädoyer wäre.
Man verbringt schon eine Menge Zeit mit sowas. Schreiben und lesen. Ich les mittlerweile sehr viel im Internetz. Ich bin sehr zufrieden und vollkommen ehrgeizlos, was dieses Weblog angeht. Es macht was ich will. Ab und zu reagiert jemand auf das, was ich hier so mache. Ich hab ein paar Leute kennengelernt, ausnahmslos supernett. Alles sehr unverbindlich, was in einzelnen Fällen vielleicht schade ist. Aber sonst: Alles total super.
Warum macht man das?
Weeß ik ooch nich.
Tja. Und nu? Nu les ich meinen Reader, freu mich über dies, ärgere mich über das und hoffe, das Hussein gewinnt.
Und demnächst twitter ich auch wieder, versprochen, isa.
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gerdbrunzema
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15:14
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