Wie ich schon mal erwähnte, kann man ja auch mal verlinken, was man schickes im Internetz gefunden hat.
Manchmal ist das wirklich besser, man glaube mir das einfach mal.
Das hier habe ich bei dem großen Großblogbaumeister gefunden. UND DANN WIEDER VERGESSEN, ist das zu fassen?
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Edith: DEM großen Großblogbaumeister, nicht den. Seufz.
2008-08-30
Jan.
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gerdbrunzema
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Labels: musik
Entbehrlich.
"Ja, es gibt ziemlich viele Intellektuelle hier, Leute die Bücher lesen."
"Aha" sagte ich.
"Leute, die Bücher lesen" fuhr er fort,"tendieren dazu, entbehrlich zu werden. In hohem Maße."
"Achso" sagte ich.
"Ja", sagte er.
Ninni Holmqvist
Nein, ich habe das Buch nicht gelesen. Ich bin Profibanause.
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gerdbrunzema
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Labels: literatur
2008-08-28
Bloggersterben.
Der war echt gut. Scheiße. Stimmt mein Eindruck eigentlich, daß die Bloggerbegeisterung sehr am abebben ist?
Es gibt eine Reihe von Weblogs, die immer seltener posten, und einige richtig gute sind platt. Parker Lewis ist weg, b-seite ist stumm, spruced macht kaum noch was, undundund ist auch ganz leise, Malorama, das Genie, macht auch fast nix mehr und nun ronsens.
Wassnlos Mensch???
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gerdbrunzema
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Labels: blogs
2008-08-27
Walking fool.
Bitte mal schauen. U N G L A U B L I C H !!!!!!
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gerdbrunzema
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2008-08-26
Rumpfkluft.
Ich bin ja ein großer Max Goldt-Verehrer. Der hat mir das wunderbare Wort "Vasenbestaunung" in mein Leben geschüttet.
Aber.
Der macht auch in T-Shirts. So geil.
Mein derzeitiger Liebling: Das hier. Hat aber mit meinem Job zu tun. Ist also nicht "Interesseloses Wohlgefallen"...
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gerdbrunzema
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Labels: fun
Norderney. Zwei.
Norderneyer sind handfeste, pragmatische Leute. Das ist erfrischend bis schmerzhaft. Und für mich auf jeden Fall gesund. Das sind Leute, denen ein Menschenbild totaler Debilität aufgezwungen wird. Was soll man denn machen, wenn die vom Festland offensichtlich ihr Gehirn zuhause lassen? Die Rechnungen müssen bezahlt werden (und die sind auch für Insulaner auf der Insel hoch).
Daher ist der Tonfall, mit dem man gezwungen ist, mit den Touristen zu reden, dem, den ich im Altersheim kennengelernt habe nicht unähnlich.
Ich meine das mit dem Gehirn gar nicht sarkastisch oder zynisch. Ich glaube wirklich, das es zu einem bestimmten Typ Urlaub zwingend dazugehört, das Denken zuhause zu lassen. Das ist ok so, das ist das Geschäftsmodell des Tourismus.
Ach, die Milchbar. Preise, wie auf der Insel, klar. Aber sehr angenehm, sich dort aufzuhalten. Wenn ich frei hatte, habe ich mich dort hingesetzt, einen notariell beglaubigten Kakao erworben und gezeichnet (ZEICHNEN!!!). Und fotografiert. Ich bin, das sollte man wissen, der übelste Photograph den diese Erde je an eine Kamera gelassen hat. Aber ich habe nach zähen Verhandlungen Frieden mit dieser Tatsache gemacht. Als Skizzen für Zeichnungen (ZEICHNEN!!!) und Bilder reichen sie. Anyway. Was ich sagen wollte: Die Milchbar hatte eine art Aquariumsbereich, in dem man hinter einer Glaswand Meer/den Sonnenuntergang/Leute beschauen konnte. Das hat mir Fernsehen, Waschmaschinenluke und das Internetz ersetzt.
Tja. Es war einfach cool. Es gab da Leute, die haben dort mit Klapprechner gearbeitet. Man sehe es mir nach, soweit bin ich einfach noch nicht. Ich arbeite dran.
Dort habe ich dann auch Herrn Dings offline kennengelernt. Ich hatte das Vergnügen, mit einem sehr klugen, freundlichen Herrn mich zu unterhalten, der sich mit seiner Tochter mit mir in der Milchbar traf. Da er durchaus mal in schärferem Tonfall in seinem Weblog schreibt, hatte ich nicht nur Vorfreude, sondern auch Befürchtungen, als ich ihn dann traf.
Völlig unbegründet. Die Befürchtungen jetzt.
Das ganze war für mich ein sehr wundervolles Ereignis. Es gesellt sich zu meinem ersten Kontakt aus dem Internetz, der ähnlich erfreulich ins Leben rüberwuchs.
So.
Und jetzt noch ein paar schreckliche Bilder:
Edtih: Labels vergessen
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gerdbrunzema
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Labels: ostfriesland, photo
2008-08-24
Norderney. Eins.
So. Ich bin ja nun wieder zurück aus Norderney. Da muss man, wenn man ein Weblog hat, und nach so einem Norderney Schwierigkeiten hat, die alten Online-Gewohnheiten wieder zu aktivieren UND nicht schlafen kann (mawieder), vielleicht doch mal was schreiben über was da so war.
Ich war auf Norderney ja nicht zum Spass, DASS SEI FERNE. Ich habe dort gearbeitet. Allerdings eine Arbeit, die für mich keine Arbeit ist, weil mir die Tätigkeit (Leuten zeigen, wie malen und ZEICHNEN geht) sehr viel Spass macht und eigentlich keine Arbeit ist. Also so wie Torfstechen oder Kohle aus dem Bergwerk kratzen. Isjaauchegal. Jedenfalls: hat superspass gemacht.
Meine Chefin ist eine Frau, die in der Lage ist, ein Künstlerbedarfsgeschäft (ein gutes, und ich kenne schlechte, ich weiß wovon ich rede), Malkurse und die öffentliche Bibliothek der Stadt Norderney zu betreiben. Gleichzeitig. Ok, es finden tatsächlich manchmal Aquarellkurse in der Bibliothek statt. Aber die gibt jemand anderes.
Mir ist das ein absolutes Rätsel.
Norderney kenne ich als Kind noch als Ballermann für Leute mit Flugangst. Das ist lange her. Die sind mittlerweile recht erfolgreich auf dem Weg, ihre kaiserliche Kurorttradition in die Gegenwart zu holen und das sehr überzeugend und überhaupt nicht reaktionär oder sonstwie unangenehm, sondern ziemlich edel.
Der Text wird lang und ich müde. Nächstes mal mehr.
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gerdbrunzema
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Labels: kunst, malerei, ostfriesland
2008-08-22
2008-08-20
Wein.
Haha. Frau Gröner ist nach wie vor und immernoch, also, und überhaupt.
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gerdbrunzema
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2008-08-18
Stock.
Mir ist von meinem lieben Freund Armin ein Stöckchen zugeworfen worden. Ich hab das erst jetzt gemerkt, weil ich erst jetzt wieder ernsthaft ins Internetz geschaut habe. War ja ne Weile weg. Ich werde einen Bericht von der Insel nachreichen.
Nun ist es ja so, das man Stöckchen, wenn man ein cooler Blogger ist, müde-herablassend ablehnt, mit der Begründung, den Fragebogen schon sechsundneunzig mal beantwortet zu haben und überhaup.
Ich habe aber erst ein Stöckchen beantwortet und außerdem bin ich kein cooler Blogger.
DA LEGE ICH WERT DRAUF.
Also.
1. Seit wann gibt es Ihr Blog?
Seit dem 21. Oktober 2005. Mit langen Pausen am Anfang. Und ohne echtes Bewusstsein, dass das andere lesen können. Ähm.
2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?
Oje. Ich überlege gerade, wie ich auf die Boggerwelt gekommen bin. Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall war ich irgendwann auf Blogger.com, und habe Weblogs nach Stichworten durchsucht. Dann hab ich irgendwann gedacht: "haha...issja...kannmanja...kostjanix" und hab mir ein Weblog zusammengeklickt. Irgendwann hab ich das dann in meine Website "integriert", also, die Gestaltung angepasst.
3. Welchen Zweck hat das Blog?
Äh. Naja. Also. Das wechselt. Grundsätzlich gibt es ja zwei Dinge, die man im Internet machen kann. Content produzieren oder Content verlinken. Und weil es so viel Wahnsinnszeuch im Netz gibt, nutze ich mein Weblog einerseits um Wahnsinnszeuch zu verlinken und andererseits, um Dinge zu schreiben, die die Welt unbedingt wissen muss, z.B. dass es empfehlenswert ist, sich mit Zeichnung zu befassen. (ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICH...)
Oder dies und jenes anderes.
Also das ist das, was ich mit meinem Weblog mache.
Was für einen Zweck das hat.
Also es hat bestimmt einen.
4. Was hat das Blog bisher gebracht?
Superviel Geld. Haha. Ich kenne ein paar Menschen übers Netz (Zählt das? Ich weiß nicht.). Und einen habe ich live kennen gelernt, den sehr freundlichen Herrn Dings und seine Kleine, SimCityspielend. Aber das ist eine Andere Geschichte. Später.
Oh, ich weiß was. Es hat mir Internetbewusstsein gebracht. Im Ernst jetzt. Sich agierend und nicht nur reagierend, produzierend und nicht nur konsumierend im Internet zu bewegen.
Das eine Zeichnung im Internet nicht eine Zeichnung ist. Und das die Zeichnung im Internet das ist, was das Bild im Betrachter formt. Das kann die Zeichnung noch so doll Zeichnung sein. (ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICH...)
Wenn ich mir eine Künstlerseite im Netz anschaue, ist das was ich da sehe, alles, was mir zur Beurteilung zur Verfügung steht. Die Onlinepräsenz ist der erste Eindruck. Und wenn der zu Offlinekontakten führt, hat die Onlinepräsenz (nicht das Weblog als Verlink- und Notizmaschine!) seinen Zweck erfüllt. Und ist ab da hoffentlich nicht mehr relevant. Wär doch schade, wenn die Zeichnung uninteressanter wäre als ihre Internetrepräsentanz. (ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICHNEN!! ZEICH...)
Naja, und Spass hat es gebracht. Viel. Manchmal zu viel. Man kann schon ganz schön Zeit verdaddeln mit sowas.
Ich überreiche untertänigst den Stock now und THW.
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gerdbrunzema
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Labels: stöckchen
2008-08-08
Götz.
"Struktur und Demut" sagt Götz George.
Recht hat er.
Morgen ist der WDR Schlager Express auf Norderney.
WDR, nicht NDR. Woll?
Struktur und Demut.
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gerdbrunzema
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